Langzeit-EKG

Ein Langzeit-EKG wird angefertigt, um zu beobachten, ob im Verlaufe eines Tages Stolperschlaege des Herzens auftreten. Solche Stolperschlaege können Ihre Beschwerden erklären und dem Arzt dabei helfen, diese Beschwerden zu behandeln. Man muß ein Langzeit-EKG manchmal auch dann durchführen, wenn Sie keine Beschwerden haben, wenn man aber aufgrund einer Herzkrankheit befürchten muß, dass gefährliche Rhythmusstoerungen auftreten können.

Für ein Langzeit-EKG werden 5 Elektroden auf der Brustwand festgeklebt. Diese Elektroden werden mit einem kleinen Aufzeichnungsgerät verbunden, das die Größe eines tragbaren Kassettenrecorders (Walkman) hat. Das Gerät befindet sich in einer Tasche, die Sie sich umhängen oder umschnallen können. Das Gerät ist sehr klein und belästigt Sie nur wenig. Während eines gesamten Tages zeichnet das Gerät Ihr EKG auf einer kleine Tonbandkassette auf; ein Mikrophon ist nicht eingebaut, es werden also keine Gespräche ,,belauscht".

Wir schließen das Gerät in der Arztpraxis an, danach können Sie nach Hause gehen und Ihrem üblichen Tagesablauf nachgehen. Während der Aufzeichnung des Langzeit-EKG können und sollen Sie sich völlig normal verhalten. Sie können sich belasten, Treppe steigen, arbeiten usw. und auch beim Schlafen wird das Gerät Sie nicht sehr stören.

Es ist wichtig, dass Sie den Zettel, den Ihnen die Assistentin bei der Anlage des Gerätes mitgibt, gewissenhaft ausfüllen und insbesondere aufschreiben, wann Sie Beschwerden gehabt haben; diese Aufzeichnung liest sich der Arzt bei der Auswertung der Untersuchung durch und kann dann auf der Aufzeichnung genau erkennen, welche Rhythmusstoerungen zu dieser Zeit aufgetreten sind.

Einen Tag nach der Anlage des Gerätes kommen Sie zur Abnahme wieder in die Praxis.

Sie können die Praxis nach der Abgabe des Gerätes wieder verlassen, es sei denn es sind noch weitere Untersuchungen bei Ihnen für diesen Tag vereinbart, denn für die Auswertung der Aufzeichnung benötigen wir ein wenig Zeit.